Ankauf in Hamburg · Uhlenhorst

Briefmarken Ankauf Hamburg – Sammlungen und Nachlässe verkaufen

Ob eine gewachsene Sammlung, ein einzelnes Album oder ein ganzer Nachlassbestand: Wir sichten vollständig, prüfen die guten Werte einzeln und sagen Ihnen offen, was Substanz hat und was nicht.

Ladengeschäft

Papenhuder Straße 42
22087 Hamburg

Ohne Termin

Mo–Fr 10–18 Uhr
Sa 10–16 Uhr

Gebiete im Briefmarkenankauf

Welche Gebiete wir in Hamburg ankaufen

Bei Briefmarken tritt an die Stelle der Marke das Sammelgebiet. Hamburg hat dabei eine Besonderheit: Die Stadt war bis 1867 ein eigenständiges Postgebiet mit eigenen Ausgaben. Auf diese Bereiche sehen wir zuerst.

Hamburg 1859 bis 1867

Die eigenen Ausgaben der Hansestadt vor dem Norddeutschen Postbezirk. Das wertvollste Gebiet vor Ort – und das am häufigsten gefälschte. Hier prüfen wir jeden Wert einzeln.

Vor­phi­la­te­lie und Alt­deutsch­land

Briefe vor der ersten Marke, dazu Preußen, Sachsen, Bayern, Lübeck und Bremen. In alten Sammlungen liegen hier oft die stillen Reserven.

Schiffs- und Seepost

Belege mit Schiffsstempeln, Seepost­ver­mer­ken und Kapitänsbriefe. Ein Gebiet, das es praktisch nur in Hafenstädten in dieser Dichte gibt.

Deutsches Reich

Von den Brustschilden über Germania und Inflation bis 1945, einschließlich Dienstmarken und Zusammendrucken.

Kolonien und Übersee

Deutsche Kolonial­aus­ga­ben, Auslands­postäm­ter und Überseegebiete. Über den Hafen sind sie hier über­durch­schnitt­lich häufig.

Belege und Ganzsachen

Briefe, Karten, Feldpost und Ganzsachen. Stempel, Frankatur und Laufweg entscheiden – der Beleg ist oft mehr wert als die Marke.

Ihr Gebiet ist nicht dabei? Das heißt nichts. Wir sichten jede Sammlung vollständig, auch gemischte Weltbestände. Bitte nichts ablösen, nichts sortieren und nichts wegwerfen, bevor wir hineingesehen haben.

Register

Sammelgebiete von A bis Z

Die Gebiete, die wir beim Sichten zuerst prüfen – alphabetisch geordnet. Hamburg gab bis 1867 eigene Marken heraus.

A

  • Altdeutschland

B

  • Bayern
  • Bremen
  • Bundesrepublik

D

  • Deutsches Reich

F

  • Feldpost

G

  • Ganzsachen

H

  • Hamburg

K

  • Kolonien

L

  • Lübeck

N

  • Norddeutscher Postbezirk

P

  • Preußen

S

  • Sachsen
  • Schiffspost
  • Seepost

U

  • Übersee

V

  • Vorphilatelie
Unsere Schwerpunkte

Worauf wir uns beim Briefmarkenankauf spezialisiert haben

Sie brauchen nichts zu sortieren. Bringen Sie die Alben so mit, wie sie im Schrank standen – der gewachsene Zustand ist für uns sogar der bessere Ausgangspunkt.

Hamburger Ausgaben

Die eigenen Marken der Hansestadt von 1859 bis 1867. Vor Ort das gesuchteste Gebiet überhaupt.

Vor­phi­la­te­lie

Briefe vor Einführung der Briefmarke. Stempel und Laufweg tragen hier den gesamten Wert.

Schiffs- und Seepost

Belege mit Schiffsstempeln und Seepost­ver­mer­ken – ein typisch hanseatisches Sammelgebiet.

Deutsches Reich

Von den Brustschilden bis 1945, einschließlich Dienstmarken und Zusammendrucken.

Kolonien und Übersee

Deutsche Kolonial­aus­ga­ben und Überseegebiete – über den Hafen häufig hier gelandet.

Belege und Ganzsachen

Briefe, Karten und Ganzsachen. Der Beleg ist oft mehr wert als die Marke darauf.

Was wir in Hamburg ankaufen

Von der Einzelmarke mit Attest bis zum Umzugskarton voller Alben – beides ist willkommen.

Bitte nichts ablösen

Marken vom Brief zu lösen ist der häufigste teure Fehler – und in Hamburg besonders folgenreich. Bei Schiffspost- und vorphilatelistischen Belegen liegt der Wert fast vollständig im Stempel und im Laufweg, nicht in der Marke. Einmal abgelöst, ist dieser Zusammenhang unwiederbringlich zerstört.

Was den Preis einer Sammlung beeinflusst

Der Katalogwert ist ein Ausgangspunkt, kein Preis. Der Michel-Katalog weist einen Sammlerwert für einwandfreie Exemplare aus – gehandelt wird meist ein Bruchteil davon, bei Massenware deutlich weniger, bei echten Seltenheiten mitunter mehr. Wer Ihnen pauschal einen festen Prozentsatz vom Katalog nennt, hat die Sammlung nicht gesehen.

Entscheidend ist die Erhaltung. Postfrisch ohne Falz, mit vollständiger Zahnung und sauberer Gummierung ist etwas anderes als ein Exemplar mit Falzrest oder dünner Stelle. Bei gestempelter Ware zählt, ob der Stempel klar, vollständig und zeitgerecht ist.

Bei den alten Hamburger Ausgaben führt kein Weg an der Prüfung vorbei. Gerade dieses Gebiet ist seit jeher stark gefälscht, und auch Nachdrucke sind verbreitet. Ein Prüfzeichen oder Attest hebt den erzielbaren Preis erheblich – fehlt es, kalkulieren wir das Risiko offen ein und sagen Ihnen das auch.

Was oft im selben Karton liegt

Briefmarkensammlungen kommen selten allein. Häufig stehen daneben Münzalben, Ansichtskarten, Schiffsfotos, Autogramme oder alte Dokumente – Sammelgebiete, die wir ebenfalls ankaufen. Sie müssen nichts trennen: Wir sehen uns alles in einem Termin an und bewerten jede Gruppe getrennt.

So läuft es ab

Sie müssen nichts vorbereiten und zu nichts entschlossen sein. Viele lassen zunächst nur sichten und entscheiden danach in Ruhe – das ist völlig üblich und kostet Sie keinen Cent.

1Fotos schickeneinige Albumseiten genügen2Kostenlose Einschätzungmeist am selben Werktag3Sichtung vor Ortim Laden oder bei Ihnen

Häufige Fragen

In unserem Ladengeschäft in der Papenhuder Straße 42 in Uhlenhorst, ohne Termin von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr. Bei großen Beständen kommen wir zu Ihnen.
Ja. Als selbstständiger Staat gab Hamburg von 1859 bis 1867 eigene Marken heraus, bevor der Norddeutsche Postbezirk die Post übernahm. Diese Ausgaben sind das gesuchteste Hamburger Gebiet – und zugleich das am häufigsten gefälschte.
Nein, und das sollte Ihnen auch niemand versprechen. Der Katalog nennt einen Sammlerwert für einwandfreie Stücke. Real gehandelt wird je nach Gebiet und Erhaltung ein Bruchteil davon – bei echten Seltenheiten kann es darüber liegen.
Briefe aus der Zeit vor der ersten Briefmarke, also vor 1840 beziehungsweise in Hamburg vor 1859. Bewertet werden sie ausschließlich über Stempel, Taxvermerke und Laufweg. Bitte solche Briefe niemals öffnen, glätten oder zerschneiden.
Bitte nicht. Sortieren kostet Sie Stunden und bringt keinen höheren Preis. Der gewachsene Zustand hilft uns sogar, die Sammlung einzuordnen.
Sehen wir uns an. Auch in ungeordneten Beständen stecken regelmäßig gute Einzelwerte. Ist nichts dabei, sagen wir Ihnen das ehrlich – die Sichtung kostet Sie nichts.
Ein anerkannter Prüfer hat die Marke begutachtet und für echt und einwandfrei befunden. Bei den Hamburger Ausgaben ist das fast unverzichtbar, weil es das Risiko für den Käufer senkt und den Preis entsprechend hebt.
Ja, auch wenn dieser Bereich massenhaft vorhanden und niedrig bewertet ist. Postfrische Jahrgangssammlungen und Bogenware nehmen wir mit und sagen Ihnen offen, was sie bringt.
Ja. Werden wir uns einig, zahlen wir direkt bar oder per Überweisung aus. Bei umfangreichen Sammlungen nehmen wir uns Zeit für eine sorgfältige Sichtung – gern in Ihrem Beisein.

Ein Album oder der ganze Schrank

Beides sehen wir uns vollständig an – kostenlos, unverbindlich und mit offener Ansage, was Substanz hat.