Russische Kunst Ankauf – Ikonen, Silber und Porzellan verkaufen
Ikonen, russisches Silber mit Emailarbeit, Porzellan und Bronzen. Ein Gebiet, das Erfahrung verlangt – wir prüfen Punzen, Malschicht und Herkunft und sagen Ihnen offen, was vorliegt.
Uhlandstr. 162
10719 Berlin
Mo–Fr 10–18 Uhr
Sa 10–16 Uhr
Welche Namen wir bei russischer Kunst suchen
Bei russischer Kunst steckt der Name in der Punze, nicht in einer Signatur. Meisterzeichen, Beschauzeichen und Feingehaltsangabe entscheiden über die Einordnung – und damit über ein Vielfaches im Preis.
Moskauer Silberhäuser
Pawel Owtschinnikow, Iwan Chlebnikow, Sasikow und Fjodor Rückert. Emailarbeiten dieser Häuser gehören zum Gesuchtesten des Gebiets.
Fabergé und Werkmeister
Michail Perchin und Henrik Wigström als Werkmeisterzeichen. Echte Stücke sind ausgesprochen selten – gefälschte Punzen dagegen häufig, deshalb prüfen wir hier besonders genau.
Ikonenschulen
Moskauer und Nowgoroder Schule, dazu die Werkstätten von Palech und Mstjora. Die Malweise verrät Schule und Zeit oft deutlicher als jede Beschriftung.
Porzellanmanufakturen
Kaiserliche Porzellanmanufaktur St. Petersburg, Gardner, Kusnezow und die spätere Lomonossow-Manufaktur samt Propagandaporzellan.
Bronzebildhauer
Jewgeni Lanceray und Nikolai Lieberich. Reiter- und Jagdbronzen des 19. Jahrhunderts, meist mit kyrillischer Signatur am Sockelrand.
Ohne lesbare Punze
Viele Stücke sind abgegriffen oder tragen nur Reste einer Punze. Wir lesen auch schwache Zeichen und beurteilen sonst über Machart, Legierung und Aufbau.
Ihre Punze ist nicht dabei oder unleserlich? Das heißt nichts. Fotografieren Sie die Stelle mit Blitz und aus zwei Winkeln, dann sehen wir meist mehr, als man mit bloßem Auge erkennt. Bitte vorher nichts putzen und Ikonen keinesfalls reinigen.
Meister und Manufakturen von A bis Z
Die Namen, die hinter den Punzen stehen – alphabetisch geordnet. Fotografieren Sie die Punze mit Blitz und aus zwei Winkeln.
C
- Chlebnikow, Iwan
F
- Fabergé
G
- Gardner
K
- Kaiserliche Porzellanmanufaktur
- Kusnezow
L
- Lanceray, Jewgeni
- Lieberich, Nikolai
- Lomonossow
M
- Mstjora
O
- Owtschinnikow, Pawel
P
- Palech
- Perchin, Michail
R
- Rückert, Fjodor
S
- Sasikow
W
- Wigström, Henrik
Worauf wir uns bei russischer Kunst spezialisiert haben
Ein einzelnes Stück genügt. Gerade bei russischer Kunst lohnt die Prüfung besonders – die Spanne zwischen Massenware und Seltenheit ist hier größer als in fast jedem anderen Gebiet.
Ikonen
Tafelikonen des 18. und 19. Jahrhunderts, Reise- und Faltikonen. Malschicht und Alter entscheiden.
Silberoklad
Silberbeschläge auf Ikonen, oft vergoldet oder mit Email. Häufig wertvoller als die Tafel darunter.
Russisches Silber
Becher, Bestecke und Dosen mit der Feingehaltsangabe 84 Zolotnik, teils mit Cloisonné-Email.
Porzellan
Kaiserliche Manufaktur, Gardner und Kusnezow, dazu Propagandaporzellan der Zwanzigerjahre.
Bronzen
Reiter- und Tierbronzen des 19. Jahrhunderts, häufig mit kyrillischer Signatur am Sockel.
Sammlungen
Gewachsene Bestände und Nachlässe. Wir sichten vollständig und bewerten jedes Stück einzeln.
Was wir ankaufen
Vom einzelnen Stück bis zur gewachsenen Sammlung – auch bei unklarer Zuordnung.
- Ikonen aller Größen, mit und ohne Silberoklad
- Russisches Silber mit Punze 84 oder 88 Zolotnik
- Emailarbeiten in Cloisonné- und Grubenschmelztechnik
- Porzellan der kaiserlichen und sowjetischen Manufakturen
- Bronzen mit kyrillischer Signatur
- Bestände aus Nachlässen, auch unsortiert
Das ist der teuerste Fehler in diesem Gebiet. Der dunkle Überzug auf einer alten Ikone ist gealterter Firnis und gehört zur Malschicht. Wer ihn abnimmt oder die Tafel abwischt, zerstört die originale Oberfläche unwiederbringlich – und mit ihr den größten Teil des Wertes. Auch lose Farbschollen bitte nicht andrücken.
Was den Preis bei russischer Kunst beeinflusst
Bei Ikonen entscheidet zuerst das Alter, dann der Zustand der Malschicht. Eine Tafel des 18. Jahrhunderts mit weitgehend originaler Oberfläche wird völlig anders bewertet als eine späte Serienarbeit oder eine übermalte Ikone. Wichtig ist auch die Holztafel selbst: Wurmfraß, Risse und ausgetauschte Leisten sehen wir uns genau an.
Beim Silber sind die Punzen der Schlüssel. Die russische Feingehaltsangabe lautet 84 oder 88 Zolotnik, dazu kommen Beschauzeichen der Städte und das Meisterzeichen. Emailarbeiten in Cloisonné-Technik erzielen dabei ein Vielfaches von schlichtem Silber gleichen Gewichts – hier zählt die Handarbeit, nicht das Material.
Bei diesem Gebiet gehört ein offenes Wort dazu: Russische Kunst wird seit Jahrzehnten in großem Umfang gefälscht, Ikonen ebenso wie Silber mit aufgesetzten Punzen. Wir prüfen entsprechend gründlich und sagen Ihnen auch dann Bescheid, wenn das Ergebnis nicht das erhoffte ist.
- Alter und Zustand der Malschicht
- Originale Oberfläche oder übermalt
- Punzen: 84 oder 88 Zolotnik und Meisterzeichen
- Email- und Cloisonné-Arbeit statt schlichtem Silber
- Zustand von Holztafel und Leisten
- Nachweisbare Herkunft in der Familie
Was oft dazugehört
Russische Stücke stehen selten allein. Häufig kommen im selben Termin Silberbestecke, Porzellan, Schmuck oder alte Fotografien und Dokumente dazu, die die Herkunft belegen. Heben Sie solche Papiere bitte auf – sie sind bei diesem Gebiet mehr wert als anderswo.
So läuft es ab
Sie müssen nichts vorbereiten und zu nichts entschlossen sein. Viele lassen zunächst nur prüfen und entscheiden danach in Ruhe – das ist völlig üblich und kostet Sie keinen Cent.
Häufige Fragen
Wo kann ich russische Kunst verkaufen?
Wie alt ist meine Ikone?
Was bedeutet die Zahl 84 auf dem Silber?
Ist mein Stück von Fabergé?
Kaufen Sie auch beschädigte Ikonen?
Brauche ich einen Herkunftsnachweis?
Was ist Propagandaporzellan?
Kaufen Sie ganze Sammlungen?
Bekomme ich das Geld sofort?
Ein Stück oder die ganze Sammlung
Beides sehen wir uns gleich sorgfältig an – kostenlos, unverbindlich und mit offener Ansage, was wir sehen.
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