Ankauf in Hamburg · Uhlenhorst

Militaria Ankauf Hamburg – Orden, Helme und Marinestücke

Vom Kaiserreich über beide Weltkriege bis in die Besatzungszeit: Wir bewerten Orden, Kopfbedeckungen, Blankwaffen, Optik, Ausrüstung und Papiere – einzeln oder als vollständigen Nachlass. In einer Hafenstadt liegt der Schwerpunkt naturgemäß bei der Marine. Die Einschätzung ist kostenlos.

Ladengeschäft

Papenhuder Straße 42
22087 Hamburg

Ohne Termin

Mo–Fr 10–18 Uhr
Sa 10–16 Uhr

Hersteller und Kennzeichen

Woran sich ein Stück einordnen lässt

Auf diesem Gebiet steckt die Information in kleinen Zeichen: einem Kürzel im Helmnacken, drei Buchstaben auf einem Fernglas, einer Nummer auf der Ordensnadel. Wer sie lesen kann, kommt Hersteller, Jahr und oft auch dem Träger sehr nahe. Diese Bereiche kaufen wir unter anderem an:

Kriegsmarine

Teller­mützen, Marine-Dolche, Bordgerät und Kommandanten­stücke. In der Hafenstadt der häufigste und best­dokumentierte Bereich.

Optische Werke

Ab 1940 stehen Codes statt Firmennamen: blc für Zeiss, beh und bmj für Leitz, cxn für Emil Busch.

Ordens­hersteller

Auf Nadel oder Rückseite sitzen LDO-Nummern, etwa L/12 für Juncker. Dazu Deumer, Deschler, Assmann und Godet.

Solinger Blankwaffen

Eickhorn, WKC, Alcoso, Robert Klaas, F. W. Höller und Paul Weyersberg – die Marke sitzt auf der Klingen­fahne.

Helm­hersteller

Im Nacken der Glocke: ET und ckl für Thale, Q für Quist, NS für die Nickelwerke, dazu SE und EF.

Papiere zur Zuordnung

Soldbuch, Wehrpass, Urkunde und beschriftete Fotos belegen den Träger – häufig der größere Teil des Wertes.

Sie finden keine Kennzeichnung? Das ist völlig normal – vieles wurde nie gestempelt, anderes ist durch Gebrauch unleserlich geworden. Bringen Sie das Stück einfach so mit, wie es ist. Wir sehen es uns an, ohne dass Sie es vorher einordnen müssen.

Von A bis Z

Hersteller, Marken und Codes von A bis Z

Diese Namen, Kürzel und Nummern begegnen uns am häufigsten – auf Klingenfahnen, im Helmnacken, auf Ordensnadeln und auf Optikgehäusen. Suchen Sie den Anfangsbuchstaben Ihres Zeichens.

A

  • Alcoso
  • Assmann

B

  • beh
  • blc
  • bmj

C

  • ckl
  • Clemen & Jung
  • cxn

D

  • Deschler
  • Deumer

E

  • EF
  • Eickhorn
  • ET

F

  • F. W. Höller

G

  • Godet

H

  • Hörster

J

  • Juncker

L

  • L/12
  • L/16

M

  • Meybauer

N

  • NS

P

  • Paul Weyersberg
  • Puma

Q

  • Q
  • Quist

R

  • Robert Klaas

S

  • Souval
  • Steinhauer & Lück

W

  • WKC

Z

  • Zeiss
Unsere Schwerpunkte

Unsere Schwerpunkte beim Militaria-Ankauf

Der Zeitraum reicht von 1871 bis 1949, die Besatzungszeit eingeschlossen. Wir kaufen das einzelne Stück ebenso wie den geschlossenen Nachlass – und sehen uns beides in Ruhe an, bevor wir etwas sagen.

Orden und Ehren­zeichen

Auszeichnungen beider Welt­kriege, Spangen, Etuis und Verleihungs­urkunden.

Kopf­bedeckungen

Stahlhelme, Schirm­mützen, Feld­mützen und Tellermützen der Marine.

Blankwaffen

Marine-Dolche, Säbel und Dolche aus Solinger Fertigung, oft mit Herstellermarke.

Uniformen

Röcke, Mäntel, Effekten, Schulter­stücke und Kragen­spiegel, auch unvoll­ständig.

Optik und Ausrüstung

Fern­gläser, Entfernungs­messer, Kompasse und Bordgerät mit Hersteller­codes.

Papiere und Fotos

Soldbücher, Wehrpässe, Urkunden, Bordfotos und Feldpost aus dem Nachlass.

Was wir in Hamburg ankaufen

Vieles kommt aus Dachböden und Kellern, oft ungeordnet und seit Jahrzehnten unangetastet. Sie müssen nichts sortieren und nichts einordnen können – das ist unsere Arbeit.

Bitte nichts reinigen und nichts trennen

Zwei Dinge kosten hier regelmäßig Geld. Erstens das Putzen: Die dunkle Patina auf Orden und Beschlägen ist ein Echtheits­merkmal und gehört zum Stück – wer sie wegpoliert, nimmt ihm einen Teil seines Wertes und macht die Beurteilung schwerer. Zweitens das Auseinander­nehmen: Orden, Urkunde, Soldbuch und Foto gehören zusammen. Ein Nachlass, der einem Träger zugeordnet werden kann, ist deutlich mehr wert als dieselben Stücke einzeln. Bringen Sie also lieber die ganze Schachtel, so wie sie ist.

Was den Preis beeinflusst

Zuerst zählt die Originalität. Auf diesem Gebiet gibt es seit Jahrzehnten Nachfertigungen, und viele davon sind gut gemacht. Wir sehen uns deshalb Details an, die sich schwer nachahmen lassen: die Machart der Nadel und des Scharniers, die Legierung, die Art der Vergoldung, die Schrift der Punzen. Ein Stück, das aus Teilen verschiedener Herkunft zusammengesetzt wurde, erkennt man an genau diesen Stellen.

Dann die Kennzeichnung. Viele Auszeichnungen tragen auf der Rückseite oder auf der Nadel eine Hersteller­nummer – die LDO-Nummern und die Nummern der Präsidialkanzlei, etwa L/12 für Juncker. Bei Helmen sitzen die Kürzel im Nacken der Glocke, bei Optik stehen ab 1940 Buchstabencodes statt der Firmennamen auf dem Gehäuse. Wer diese Zeichen lesen kann, kommt der Zuordnung sehr nahe.

Zuletzt die Herkunft. Ein Nachlass, bei dem sich über Soldbuch, Urkunde und Fotos ein Träger belegen lässt, liegt deutlich über der Summe der Einzelstücke. Gerade in Hamburg ist das häufig: Marineangehörige hinterließen oft geschlossene Konvolute mit Bordfotos, Papieren und persönlichen Stücken.

Wenn im Nachlass noch mehr steckt

In denselben Kartons liegen oft Taschenuhren, Siegelringe, Silberbestecke oder Fotoalben. Wir sehen uns den gesamten Bestand an – auch Uhren, Silber und Münzen – und machen Ihnen ein Angebot für alles zusammen. Das erspart Ihnen mehrere Termine.

So läuft es ab

Sie müssen nichts vorbereiten und zu nichts entschlossen sein. Viele lassen zunächst nur schätzen und entscheiden danach in Ruhe – das ist völlig üblich und kostet Sie keinen Cent.

1Fotos sendenAuch von Punzen und Kürzeln2EinschätzungKostenlos und unverbindlich3AuszahlungBar oder per Überweisung

Häufige Fragen

Von der Reichsgründung 1871 bis in die Besatzungszeit, also bis 1949. Der Schwerpunkt liegt bei beiden Weltkriegen. Auch frühere Stücke aus den deutschen Einzelstaaten sind interessant, ebenso Ausländisches – britische, amerikanische und sowjetische Stücke kommen in Hamburger Nachlässen häufig vor.
Ja. Fehlende Bänder, gebrochene Nadeln, Rost und Motten­fraß schließen einen Ankauf nicht aus. Bitte lassen Sie vorher nichts restaurieren – eine unpassende Reparatur macht das Stück oft schwerer verkäuflich als der Schaden selbst.
Weil hier gebaut, ausgebildet und eingeschifft wurde. In Hamburger Haushalten finden sich überdurchschnittlich viele Tellermützen, Marine-Dolche, Bordgerät und Ferngläser sowie Fotoalben von Bord. Diese Stücke sind gut dokumentiert und entsprechend gefragt.
Ab 1940 wurden Firmennamen auf Wehrmachtsoptik durch dreistellige Codes ersetzt. blc steht für Zeiss in Jena, beh und später bmj für Leitz in Wetzlar, cxn für Emil Busch in Rathenow. Daneben stehen meist die Vergrößerung und die Objektivöffnung, etwa 7×50, sowie eine Seriennummer.
Im Nacken der Glocke steht ein Kürzel mit Größenangabe, zum Beispiel ET oder ckl für das Eisenhüttenwerk Thale, Q für Quist in Esslingen, NS für die Vereinigten Deutschen Nickelwerke, dazu SE und EF. Auf der gegenüberliegenden Seite sitzt meist eine Chargennummer. Bitte nichts abschleifen – genau diese Zeichen tragen den Wert.
Ja, oft mehr als gedacht. Soldbücher, Wehrpässe, Verleihungsurkunden und beschriftete Fotoalben sind eigenständig gesucht, weil sie Forschung und Zuordnung ermöglichen. Bitte lösen Sie nichts aus Alben heraus und werfen Sie keine losen Blätter weg.
Sie schicken uns vorab ein paar Fotos, damit wir wissen, was uns erwartet. Dann kommen wir zu Ihnen, sehen alles durch und nennen Ihnen vor Ort einen Preis – für Einzelstücke oder für den ganzen Bestand. Der Besuch ist in Hamburg und im Umland kostenlos und verpflichtet zu nichts.
Bitte nichts anfassen, nichts bewegen und nichts transportieren. Rufen Sie die Polizei oder den Kampfmittelräumdienst – das ist kostenlos und völlig unproblematisch für Sie. Alles Übrige aus dem Nachlass sehen wir uns danach in Ruhe an.
Sofort nach der Einigung, in bar oder auf Wunsch per Überweisung. Es gibt keine Kommission und keine Wartezeit, bis sich ein Käufer findet. Auf Wunsch erhalten Sie eine schriftliche Aufstellung der angekauften Stücke.

Bringen Sie die Schachtel so mit, wie sie ist

Sie müssen nichts sortieren, nichts putzen und nichts erklären können. Ein paar Fotos genügen für die erste Einordnung – oder Sie kommen ohne Termin vorbei.