Ankauf in Hamburg · Uhlenhorst

Gemälde Ankauf Hamburg – Ölbilder, Aquarelle und Grafik

Bringen Sie Ihr Bild in unser Ladengeschäft in der Papenhuder Straße 42, oder schicken Sie uns vorab ein Foto. Die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich – auch dann, wenn keine Signatur zu finden ist.

Ladengeschäft

Papenhuder Straße 42
22087 Hamburg

Ohne Termin

Mo–Fr 10–18 Uhr
Sa 10–16 Uhr

Künstler im Gemäldeankauf

Welche Künstler wir in Hamburg ankaufen

Hamburger Bilderbestände sind über Generationen im Umfeld von Hafen, Handel und Reederei gewachsen. Entsprechend häufig begegnen uns norddeutsche Namen. Nach diesen wird uns hier am häufigsten gefragt.

Marinemaler

Johannes Holst, Robert Schmidt-Hamburg, Hans Bohrdt, Alfred Jensen und Themistokles von Eckenbrecher. Bei Kapitänsbildern hebt ein iden­ti­fi­zier­ba­res Schiff den Preis deutlich.

Hamburger Malerschule

Jacob Gensler, Hermann Kauffmann, Valentin Ruths, Ascan Lutteroth und Thomas Herbst. Landschaft, Genre und Elbansichten des 19. Jahrhunderts.

Hamburgische Sezession

Anita Rée, Friedrich Ahlers-Hestermann, Karl Kluth, Willem Grimm und Gretchen Wohlwill. Arbeiten dieser Gruppe sind selten und werden gesucht.

Worpswede und Nord­land­schaft

Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen, Hans am Ende und Fritz Overbeck. Auch Zeichnungen und Studien sind gefragt.

Klassische Moderne im Norden

Emil Nolde, Franz Radziwill, Eduard Bargheer, Karl Schmidt-Rottluff und die Fehmarn-Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner. Provenienz ist hier entscheidend.

Unleserlich oder ohne Signatur

Viele Seestücke und Hafenansichten sind unsigniert oder nur monogrammiert. Wir lesen Monogramme, ordnen die Malweise ein und bewerten auch ohne Namen.

Steht Ihr Künstler nicht dabei? Das heißt nichts. Die Liste nennt nur die Namen, nach denen uns am häufigsten gefragt wird – bewertet wird jedes Bild einzeln, signiert oder nicht. Schicken Sie uns ein Foto des Bildes und eines der Signatur, dann ordnen wir es ein.

Register

Künstler von A bis Z

Die norddeutschen Namen, die uns in Hamburger Beständen am häufigsten begegnen – nach Nachnamen geordnet. Auch Monogramme lesen wir.

A

  • Ahlers-Hestermann, Friedrich

B

  • Bargheer, Eduard
  • Bohrdt, Hans

E

  • Eckenbrecher, Themistokles von
  • Ende, Hans am

G

  • Gensler, Jacob
  • Grimm, Willem

H

  • Herbst, Thomas
  • Holst, Johannes

J

  • Jensen, Alfred

K

  • Kauffmann, Hermann
  • Kirchner, Ernst Ludwig
  • Kluth, Karl

L

  • Lutteroth, Ascan

M

  • Mackensen, Fritz
  • Modersohn, Otto
  • Modersohn-Becker, Paula

N

  • Nolde, Emil

O

  • Overbeck, Fritz

R

  • Radziwill, Franz
  • Rée, Anita
  • Ruths, Valentin

S

  • Schmidt-Hamburg, Robert
  • Schmidt-Rottluff, Karl

V

  • Vogeler, Heinrich

W

  • Wohlwill, Gretchen
Unsere Schwerpunkte

Worauf wir uns beim Gemäldeankauf spezialisiert haben

Sie brauchen keinen Nachlass, um zu verkaufen. Ein einzelnes Bild, das nicht mehr passt, genügt – die Einschätzung ist kostenlos.

Marine­ma­le­rei

Segler, Dampfer und Seestücke – in Hamburger Haushälten besonders häufig.

Hamburger Ansichten

Hafen, Alster und Elbe, vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Norddeutsche Malerei

Landschaft und Genre norddeutscher Maler, signiert oder unbekannt.

Klassische Moderne

Arbeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Provenienz ist hier wichtig.

Aquarelle & Grafik

Handzeichnungen, Pastelle, Radierungen und signierte Druckgrafik.

Bilder­be­stän­de

Ganze Wandbestände und gewachsene Sammlungen, einzeln bewertet.

Welche Bilder wir in Hamburg ankaufen

Vom einzelnen Bild bis zum vollständigen Bestand einer Wohnung. Gerade in Hamburger Haushälten finden sich häufig Marinemalerei, Hafen- und Elbansichten sowie Arbeiten norddeutscher Maler – ein Feld, das wir besonders gut kennen.

Bitte nicht reinigen

Der häufigste vermeidbare Schaden entsteht beim gut gemeinten Säubern. Alter Firnis lässt sich mit Hausmitteln nicht abnehmen, ohne die Malschicht anzugreifen. Lassen Sie auch den Rahmen dran – alte Originalrahmen haben eigenen Wert.

Drei Fotos genügen uns

1. Das ganze Bild

Frontal, ohne Blitz. Bei Glas leicht schräg halten, damit sich nichts spiegelt.

2. Die Signatur

Meist klein in einer unteren Ecke. Eine Nahaufnahme sagt uns oft mehr als das Gesamtbild.

3. Die Rückseite

Etiketten von Galerien, Auktionshäusern und Rahmern, Stempel und alte Aufkleber. Häufig aufschlussreicher als die Vorderseite.

Mehr brauchen wir für eine erste Einschätzung nicht. Grundsätzliches zur Bewertung von Gemälden finden Sie auf unserer Seite zum Gemälde Ankauf.

Wenn im Nachlass mehr als Bilder ist

Bilder kommen selten allein. Wenn Sie eine ganze Wohnung auflösen, sehen wir uns den gesamten Bestand an – in aller Regel finden sich dabei auch Schmuck, eine Uhr, Gold oder Silber. Diese Stücke liegen oft in einer Schublade, an die zunächst niemand denkt, und sind häufig deutlich mehr wert als vermutet.

Was den Preis eines Gemäldes beeinflusst

Zwei Bilder gleicher Größe können um den Faktor hundert auseinanderliegen. Entscheidend ist selten das, was Laien zuerst vermuten – nicht der Rahmen, nicht die Farbigkeit und auch nicht, ob das Motiv gefällt.

Am stärksten wirkt die Zuschreibung: Ein gesicherter Name hebt den Wert sofort auf ein anderes Niveau. Danach kommt die Technik. Ein Ölgemälde auf Leinwand wird anders bewertet als eine Radierung desselben Künstlers – beides kann wertvoll sein, aber in völlig unterschiedlichen Größenordnungen.

Beim Zustand gilt: Craquelé und Altersspuren sind normal und mindern kaum. Spätere Übermalungen, unsachgemäße Restaurierungen und beschnittene Leinwände dagegen erheblich – sie lassen sich nicht rückgängig machen.

Marinemalerei aus Hamburger Besitz

Kaum ein Sujet begegnet uns in Hamburger Haushälten so häufig wie das maritime. Das hat einen naheliegenden Grund: über Generationen ließen Reeder, Kapitäne und Kaufleute ihre Schiffe malen. Diese sogenannten Kapitänsbilder zeigen ein bestimmtes Schiff, oft in Seitenansicht, häufig mit Namen, Flagge und Jahreszahl – sie waren Auftragsarbeiten, keine freie Kunst.

Gerade diese Dokumentationsabsicht macht sie für Sammler interessant: Ein identifizierbares Schiff mit nachvollziehbarer Geschichte wird deutlich anders bewertet als ein beliebiges Seestück. Fotografieren Sie deshalb auch kleine Schriftzüge am Rumpf oder unter dem Bild – sie sind oft der Schlüssel zur Einordnung.

Ebenso häufig sind Hafenansichten, Elbpanoramen und Motive rund um die Landungsbrücken. Bei ihnen entscheiden Künstler, Entstehungszeit und die Frage, ob es sich um ein Original oder eine spätere Reprise handelt. Wir sehen uns beides an.

Ratgeber

Was hinten auf dem Bild steht

Etiketten, Stempel und Nummern auf der Rückseite sagen oft mehr als die Signatur. Der Ratgeber führt Sie durch beide Seiten des Bildes – und erklärt, warum Sie es vorher nicht reinigen sollten.

Häufige Fragen

In unserem Ladengeschäft in der Papenhuder Straße 42, 22087 Hamburg, im Stadtteil Uhlenhorst. Sie können ohne Termin vorbeikommen, Mo–Fr von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr. Die Einschätzung kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts.

Ja. Malweise, Bildträger, Keilrahmen und Rahmen erlauben häufig eine zeitliche und regionale Einordnung, auch ohne Namen. Viele gute Bilder aus norddeutschem Besitz sind nicht signiert.

Gar nicht – bei großen Formaten kommen wir zu Ihnen. In Hamburg und im Umland ist der Besuch kostenlos. Schicken Sie uns vorab ein Foto, damit wir wissen, worum es geht.

Ja, und das ist der Normalfall bei Wohnungsauflösungen. Wir sehen uns den gesamten Bestand an und sagen Ihnen offen, welche Bilder Wert haben und welche nicht.

Der Rahmen wird getrennt betrachtet. Alte, originale Rahmen haben durchaus eigenen Wert – werfen Sie also nichts weg, auch wenn er beschädigt ist.

Halten Sie das Bild schräg ins Licht: Bei einem Ölgemälde sehen Sie Pinselstruktur, die das Licht unterschiedlich bricht. Ein Druck ist völlig glatt. Mit einer Lupe zeigt ein Offsetdruck zudem ein regelmäßiges Rasterpunktmuster. Vorsicht bei sogenannten Öldrucken: Dort ist eine Struktur aufgeprägt, die ein Gemälde imitiert – sie wiederholt sich aber gleichmäßig über die ganze Fläche und folgt nicht dem Motiv.

Rückseitige Stempel und Etiketten sind oft die wertvollste Information am ganzen Bild. Nachlassstempel weisen ein Werk dem Nachlass eines Künstlers zu, Galerie- und Auktionsetiketten belegen die Herkunft. Bitte entfernen Sie nichts davon, auch wenn es beschädigt oder unansehnlich ist – es gehört zur Geschichte des Bildes und wird mitbewertet.

Nach denselben Kriterien wie Gemälde, mit einem Zusatz: Papierarbeiten reagieren empfindlich auf Licht und Feuchtigkeit. Vergilbung, Stockflecken und Wellen mindern den Wert spürbar. Lagern Sie Blätter deshalb flach und dunkel, und lassen Sie sie nicht neu aufziehen oder beschneiden – der originale Blattrand gehört zum Werk.

Für den Ankauf nennen wir Ihnen den Preis mündlich und nachvollziehbar begründet. Wenn Sie eine schriftliche Wertermittlung benötigen, etwa für eine Erbteilung oder eine Versicherung, sprechen Sie uns an – das ist eine eigene Leistung und unabhängig davon, ob Sie am Ende verkaufen.

Zuerst daran, ob sich das Schiff identifizieren lässt. Name am Rumpf, Flagge, Takelung und eine Jahreszahl erlauben oft eine genaue Zuordnung, und ein dokumentiertes Schiff mit Geschichte wird deutlich höher bewertet als ein anonymes Seestück. Danach zählen wie bei jedem Gemälde Künstler, Technik und Zustand.

Ein Auftragsporträt eines bestimmten Schiffs, meist im 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden. Reeder und Kapitäne ließen ihr Schiff malen, häufig in strenger Seitenansicht und mit großer Detailtreue bei Takelage und Flaggen. In Hamburger Familien haben sich solche Bilder besonders zahlreich erhalten – sie sind ein eigener Sammelbereich.

Schicken Sie uns ein Foto

Oder kommen Sie mit dem Bild in der Papenhuder Straße 42 vorbei. Beides kostet Sie nichts.