Porzellan Ankauf Hamburg – Meissen, KPM, Rosenthal und Sammeltassen
Ob einzelne Sammeltasse oder das vollständige Service aus dem Schrank der Eltern: Fotografieren Sie die Unterseite mit der Marke und schicken Sie uns das Bild. Die Einschätzung ist kostenlos.
Papenhuder Straße 42
22087 Hamburg
Mo–Fr 10–18 Uhr
Sa 10–16 Uhr
Welche Manufakturen wir in Hamburg ankaufen
Über den Hafen kam jahrhundertelang Porzellan nach Hamburg – aus Ostasien ebenso wie aus Skandinavien. Entsprechend gemischt sind die Bestände, die wir hier sehen.
Meissen
Die gekreuzten Schwerter in ihren Varianten. An der Marke lassen sich Punkt-, Knauf- und Pfeifenzeit unterscheiden – mit deutlichem Preisunterschied.
KPM Berlin
Das königsblaue Zepter, ab 1832 zusätzlich der Reichsapfel. Berliner Porzellan liegt auch in Hamburger Haushalten häufig im Schrank.
Skandinavische Häuser
Royal Copenhagen, Bing & Grøndahl und Rörstrand. In Hamburg überdurchschnittlich verbreitet – Musselmalet-Service kaufen wir auch in Teilen an.
Ostasiatisches Exportporzellan
Chinesische Ware der Kompaniezeit, japanisches Imari und Satsuma. Bei diesen Stücken prüfen wir zuerst, ob Original oder spätere Kopie.
Rosenthal und Hutschenreuther
Künstlerserien und Studio-Linie. Entwurf und Serie entscheiden hier über den Preis, nicht das Alter des Stücks.
Figuren und Sammlerserien
Tierfiguren, Gruppen und limitierte Jahresausgaben. Unbeschädigt und mit Originalkarton bringen sie deutlich mehr.
Ihre Manufaktur ist nicht dabei? Das heißt nichts. Fotografieren Sie die Unterseite – Marke, Malernummer und Schleifstriche verraten uns Herkunft und Zeit. Bitte nichts kleben und nichts in die Spülmaschine geben.
Porzellanmanufakturen von A bis Z
Die Marken, die uns in Hamburger Schränken am häufigsten begegnen – alphabetisch geordnet. Sie stehen fast immer auf der Unterseite.
B
- Bing & Grøndahl
F
- Fürstenberg
H
- Herend
- Höchst
- Hutschenreuther
K
- KPM Berlin
L
- Limoges
- Ludwigsburg
M
- Meissen
N
- Nymphenburg
R
- Rörstrand
- Rosenthal
- Royal Copenhagen
S
- Sèvres
W
- Wedgwood
Worauf wir uns beim Porzellanankauf spezialisiert haben
Sie müssen keinen Schrank auflösen, um zu verkaufen. Eine einzelne Figur oder Sammeltasse genügt – die Einschätzung ist in jedem Fall kostenlos.
Meissen
Gekreuzte Schwerter, erste wie zweite Wahl. Figuren, Vasen und Tafelgeschirr.
KPM Berlin
Blaues Zepter, oft zusätzlich mit Reichsapfel bei bemalten Stücken.
Rosenthal & Hutschenreuther
Klassische deutsche Manufakturen, auch Designserien des 20. Jahrhunderts.
Vollständige Service
Tafel- und Kaffeeservice, auch mit fehlenden Teilen.
Sammeltassen
Einzelstücke und gewachsene Sammlungen, auch ungeordnet.
Figuren und Vasen
Porzellanplastik und Deckeldosen – häufig wertvoller als Geschirr.
Welches Porzellan wir in Hamburg ankaufen
Sehr viele Anfragen beginnen mit dem Satz „Das ist nur das alte Geschirr meiner Mutter“. Häufig steckt darin ein Service einer bekannten Manufaktur – manchmal auch nicht. Wir sagen Ihnen beides ehrlich.
- Vollständige Service und Teilservice, auch mit fehlenden Teilen
- Sammeltassen, Vasen, Dosen und Figuren
- Meissen, KPM Berlin, Nymphenburg, Rosenthal und Hutschenreuther
- Ostasiatisches Porzellan und ältere europäische Manufakturen
- Alltagsgeschirr aus dem Haushalt der Eltern oder Großeltern
- Ganze Schrankinhalte bei einer Wohnungsauflösung
Handbemaltes und vergoldetes Porzellan verliert in der Spülmaschine seinen Dekor – und damit den größten Teil seines Wertes. Auch Scheuermittel und Entkalker greifen Goldränder an. Wischen Sie höchstens mit einem feuchten Tuch ab, und lassen Sie beschädigte Stücke im Bestand: ob ein Sprung den Wert mindert, entscheidet sich von Fall zu Fall.
Woran Sie die Manufaktur erkennen
Drehen Sie ein Stück um: Fast jede Manufaktur hat unten eine Marke hinterlassen. Ein scharfes Foto davon reicht uns meist schon, um Hersteller und Zeitraum einzuordnen.
Meissen
Zwei gekreuzte Schwerter in Unterglasurblau. Ein oder mehrere Schleifstriche durch die Schwerter kennzeichnen zweite Wahl – der Preis ist dann niedriger, das Stück aber keineswegs wertlos.
KPM Berlin
Ein blaues Zepter. Bemalte Stücke tragen häufig zusätzlich einen Reichsapfel oder ein weiteres Beizeichen in Rot oder Blau.
Rosenthal
Schriftzug mit Krone, oft mit Ortsangabe wie Selb oder dem Zusatz Bavaria. Die Marken wechselten mehrfach – daran lässt sich das Jahrzehnt ablesen.
Ohne Marke
Auch unmarkiertes Porzellan kann alt und wertvoll sein. Dann helfen Scherbenfarbe, Glasur, Form und Bemalung weiter. Schicken Sie einfach ein Foto.
Grundsätzliches zum Ablauf finden Sie auf unserer Hamburger Standortseite.
Wenn der ganze Schrank geräumt wird
Porzellan ist fast nie das Einzige, was bei einer Wohnungsauflösung zusammenkommt. Im selben Haushalt finden sich in aller Regel auch Schmuck, eine Uhr, Gold oder Silberbesteck – oft in einer Schublade, an die zunächst niemand denkt. Diese Stücke sind häufig deutlich mehr wert als das Geschirr, wegen dem Sie uns ursprünglich geschrieben haben.
Deshalb sehen wir uns immer den gesamten Bestand an, nicht nur den Teil, nach dem Sie gefragt haben.
Was den Preis von Porzellan beeinflusst
Bei Porzellan entscheidet zuerst die Manufaktur, danach das Alter. Ein Meissener Teller aus dem 18. Jahrhundert und einer aus den 1970er Jahren tragen dieselbe Marke und liegen preislich dennoch weit auseinander.
Der zweitwichtigste Faktor ist die Bemalung. Handbemalte Stücke sind ungleich höher bewertet als bedruckte – und der Unterschied ist mit bloßem Auge erkennbar, wenn man weiß, worauf man achtet. Aufwendige Malerei mit Goldstaffage hebt den Wert noch einmal deutlich.
Vollständigkeit zählt bei Services stark: Ein komplettes Service für zwölf Personen bringt mehr als die Summe seiner Teile. Umgekehrt sind einzelne Ergänzungsstücke wie Deckelterrinen, Sauçieren und Platten gesucht – werfen Sie also nichts weg.
- Manufaktur und Marke – und deren zeitliche Einordnung
- Handbemalt oder bedruckt, Aufwand der Malerei
- Vollständigkeit des Service und Zahl der Gedecke
- Zustand: Haarrisse, Abplatzer am Rand, Glasurfehler
- Seltenheit von Dekor und Form
- Erste oder zweite Wahl – erkennbar am Schleifstrich
Marken selbst lesen – bevor Sie fragen
Sie möchten zuerst selbst nachsehen, was im Boden steht? Unsere Ratgeber erklären die Marken der großen Manufakturen Schritt für Schritt – und sagen auch, wann sich ein Verkauf nicht lohnt.
Häufige Fragen
Wo kann ich in Hamburg altes Porzellan verkaufen?
In unserem Ladengeschäft in der Papenhuder Straße 42, 22087 Hamburg, im Stadtteil Uhlenhorst. Sie können ohne Termin vorbeikommen, Mo–Fr von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr. Bei einem ganzen Schrankinhalt kommen wir auch zu Ihnen.
Ich möchte Omas altes Geschirr verkaufen – lohnt sich das überhaupt?
Das lässt sich erst am Foto sagen. Bei bekannten Manufakturen und vollständigen Services lohnt es sich fast immer. Bei einfachem Alltagsgeschirr sagen wir Ihnen ebenso klar, wenn sich ein Ankauf nicht rechnet – dann haben Sie wenigstens Gewissheit und müssen nichts unbesehen wegwerfen.
Kaufen Sie auch unvollständige Service?
Ja. Fehlende Teile mindern den Preis, schließen einen Ankauf aber nicht aus. Sortieren Sie bitte nichts vorher aus – gerade Deckelterrinen, Sauçieren und Platten sind oft die gesuchten Einzelteile.
Was ist mit Sprung oder abgestoßenem Rand?
Kommt darauf an. Bei häufigem Geschirr mindert ein Schaden den Wert deutlich, bei seltenen Stücken kaum. Werfen Sie beschädigte Teile jedenfalls nicht weg, bevor wir sie gesehen haben.
Welche Fotos brauchen Sie?
Ein Übersichtsfoto des Bestands und eine scharfe Nahaufnahme der Marke auf der Unterseite. Bei größeren Beständen genügt ein Bild vom offenen Schrank, damit wir den Umfang einschätzen können.
Was ist ein Schleifstrich und was bedeutet er?
Bei Meissen wurden Stücke, die die Qualitätsprüfung nicht bestanden, mit einem oder mehreren Schleifstrichen durch die gekreuzten Schwerter gekennzeichnet – zweite oder dritte Wahl. Der Preis liegt dann niedriger als bei erster Wahl, das Stück ist aber echt und keineswegs wertlos. Gerade bei älteren Figuren spielt der Unterschied eine geringere Rolle, als viele annehmen.
Wie erkenne ich handbemaltes von bedrucktem Porzellan?
Sehen Sie sich die Konturen mit einer Lupe an. Beim Druck erkennen Sie ein feines, regelmäßiges Punktraster und gleichmäßige Linien. Handmalerei zeigt Pinselansatz, leichte Unregelmäßigkeiten und unterschiedliche Farbdicke – fühlbar, wenn Sie mit dem Fingernagel vorsichtig darübergehen. Viele Stücke sind kombiniert: gedruckte Kontur, von Hand ausgemalt.
Sind Sammeltassen überhaupt noch gefragt?
Ja, aber sehr unterschiedlich. Entscheidend sind Manufaktur, Alter und Dekor – nicht die Menge. Eine einzelne frühe Tasse einer guten Manufaktur bringt oft mehr als ein ganzer Schrank späterer Sammlerware. Bringen Sie den Bestand trotzdem vollständig mit, damit wir die guten Stücke herausfinden können.
Wie transportiere ich Porzellan sicher zu Ihnen?
Wickeln Sie jedes Teil einzeln in Zeitungspapier oder Luftpolsterfolie und stellen Sie Teller hochkant, nicht gestapelt. Henkel und Deckelknäufe brechen am leichtesten – diese Stellen bitte besonders polstern. Bei größeren Beständen kommen wir ohnehin zu Ihnen, dann entfällt der Transport ganz.
Fotografieren Sie die Unterseite
Ein scharfes Bild der Marke genügt für eine erste Einschätzung – kostenlos und unverbindlich.
- Papenhuder Straße 42, 22087 Hamburg
- (040) 74063350
- anfrage@uhland-ankauf.de
- Mo–Fr 10–18 Uhr · Sa 10–16 Uhr

